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Festnetznummer kann jetzt bei T-Online VoIP übertragen werden


T-Online-Kunden, die über Ihren DSL-Anschluss telefonieren wollten, bekamen dafür eine Rufnummer mit der Vorwahl 032 zugeteilt. Diese wurde beim Angerufenen auch als die Rückrufnummer des Anrufers angezeigt. Jetzt ist es auch möglich, dass T-Online-Kunden Ihre eigene Ortsnetzrufnummer bei den Telefonaten übermitteln lassen können.

T-Online teilte nun mit, dass die Kunden nun die Einstellungen für die Übertragung ihrer Rufnummer online ändern können. Statt der persönlichen 032-Internetrufnummer liesse sich alternativ ihre Festnetznummer anzeigen.

Zum Zwecke der eindeutigen Rufnummern-Zuordnung und zum Schutz vor Missbrauch müssen die Kunden bei der Änderung ihre T-Com-Kundennummer angeben. Damit werde geprüft, ob die eingetragene Festnetz-Rufnummer auch tatsächlich die des eigenen Telefonanschlusses sei.

Außerdem gab das Unternehme bekannt, dass die Servicerufnummern mit der Vorwahl 0180 oder 0800 für DSL-Telefonie frei geschaltet worden sind. Damit seien ab sofort auch diese so genannten „Shared Cost"- und „Free Call"-Rufnummern für VoIP-Telefonate erreichbar.
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 23.12.2006
Rubrik: Telekommunikation
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AOL will seine Position in Europa durch Zukäufe stärken


Mit dem Verkauf der Festnetzsparten im Bereich Telekommunikation (vornehmlich DSL und sonstige Internet-Zugänge) hat die AOL-Mutter "Time Warner" eine Neuausrichtung des AOL-Unternehmens eingeläutet. Nun will das Unternehmen die AOL-Position in Europa durch Zukäufe stärken. -DAS- wenigstens berichtet AOL-Deutschland-Chef Charles Fränkl heute gegenüber der Finanz-Nachrichten-Agentur dpa-AFX.

Fränkl meint: "Wenn etwas nicht im eigenen Haus entwickelt werden kann, dann wird AOL zukaufen. Seit dem Verkauf des Internet-Zugangs-Geschäftes konzentriert AOL sich vornehmlich auf die Online-Werbung. "AOL entwickelt sich vom Zugangsanbieter zum Medienhaus. Auf dieser Basis wird sich das Geschäft in Deutschland auch weiterentwickeln", meint Fränkl weiter.

Laut Fränkl würde sich AOL im Online-Werbegeschäft, wie auch der gesamte Markt derzeit, kräftig weiterentwickeln. Er nannte Zuwachszahlen von bis zu 40 Prozent. "Auch in Sachen Web 2.0 läuft in Deutschland schon einiges", meint Fränkl und davon wolle AOL mit profitieren. ."Die Entwicklung in den USA ist zwar ein Jahr weiter, aber Deutschland wird eine große Rolle spielen."

Gegenüber der dpa-AFX nannte Fränkl auch Einzelheiten hinsichtlich der derzeit noch vorhandenen 1500 Mitarbeiter: Durch den Verkauf der Internet-Sparte an die Telecom Italia werden gut 1.250 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und zum deutschen DSL-Provider HanseNet wechseln. HanseNet ist die 100%tige Tochtergesellschaft von der Telecom Italia und durch den Zukauf von AOL-Deutschland zum drittgrößten DSL-Provider in Deutschland aufgestiegen. Vor HanseNet liegen nur noch die United Internet und die deutsche T-Online.

Artikel von W. Janssen - Mi, 15.11.2006
Rubrik: Telekommunikation
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SACS - SoftArt CAPI Server 2.0


Wer heute die VOIP-Landschaft betrachtet, findet diese in zwei Lager aufgespalten: Auf der einen Seite befinden sich die etablierten Hersteller von Telefonanlagen- und Netzwerktechnik, deren Produktpalette den ursprünglichen Wahlspruch von der Senkung der Infrastrukturkosten durch VOIP gut zu verstecken weiß. Die andere Seite wird beherrscht von Skype & Co, die als Nutzen drastische Senkungen der Gesprächskosten mit sich bringen, aber jeglicher Möglichkeit zur Strukturierung entbehren, wie sie in einem Firmenumfeld unabdingbar ist.

Langsam nur scheint sich ein weiteres Lager zu bilden, das diesen Widerspruch dadurch aufzuheben weiß, daß eben auch die Verwaltungs- und Strukturierungsfähigkeiten einer Telefonanlage als PC-Software realisiert sind.

Gestützt auf viele Jahre Entwicklungserfahrung im Kommunikationsbereich tritt das österreichische Unternehmen SoftArt mit dem Anspruch an, das Beste aus mehreren Welten zu vereinen. VOIP mit ISDN, Telefonanlage mit IVR, Preis mit Leistung.

SACS ist eine Telefonanlage auf reiner Software - Basis. Dies bedeutet, dass die Anschaffung oder Miete teurer Geräte komplett entfällt.

SACS benötigt nur einen handelsüblichen PC, der mit einem ISDN-Adapter ausgerüstet ist, um Anrufe aus dem Telefonnetz entgegenzunehmen oder in das Telefonnetz aufzubauen. Auf den Arbeitsplätzen im oder außer Haus wird die SACS Client Software installiert, VOIP ist die Basis der Kommunikation.

SACS bietet alle Eigenschaften einer herkömmlichen Telefonanlage, wie Wartemusik, Verwaltung von Durchwahlen, Rufumleitung etc. Aber darüber hinaus sind:
  • beliebig viele Rufnummernverzeichnisse
  • Kontaktimport aus Outlook
  • beliebig viele Anrufbeantworter
  • unbeschränkte Aufzeichnungsdauer
  • Ansagen vor Melden
  • Umfangreiche automatische Abläufe bis hin zum Callcenter
  • Detaillierte Auswertungen
  • Benutzerverwaltung

Bestandteil, ohne jeden Aufpreis.

Die Preise sind unabhängig von der Anzahl der Telefonleitungen und von der Anzahl der gleichzeitig installierten Clients. Lizenziert wird nur die Zahl der gleichzeitig möglichen Gespräche -> Sie zahlen nur, was Sie tatsächlich benötigen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 23.10.2006
Rubrik: Telekommunikation
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Carphone Warehouse übernimmt AOL UK für 548 Mio Euro


Nachdem die Dienstleistungssparten im Bereich AOL-DSL in Deutschland an die Italiener "Telecom Italia" und in Frankreich an die "Neuf Cegetel" gegangen sind, hat der amerikanische Medienkonzern Time Warner auch seine britische Präsenz veräußert. Käufer ist die britische Carphone Warehouse Group, die das Unternehmen in Großbritannien für 370 Millionen britischen Pfund (548 Millionen Euro) gekauft hat.

Die AOL UK ist mit 2,1 Millionen Kunden (davon 1,5 Millionen Kunden im Breitbandgeschäft) einer der größten Internet-Service-Provider in Großbritannien. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete AOL UK einen operativen Gewinn von 14,1 Millionen Pfund (20,9 Millionen Euro), der Umsatz lag bei rund 442 Millionen Pfund (655 Millionen Euro).

Time Warner hatte bereits im Frühjahr 2006 angekündigt, das Breitband-Zugangsgeschäft in den europäischen AOL-Portalen von den Inhaltsangeboten zu trennen, um das Breitbandgeschäft dann zu verkaufen. Aus diesem Grund hatte die Time Warner auch Käufer für die AOL-Einheiten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien gesucht. Das Deutschland-Geschäft ging im September für 675 Millionen Euro an den italienischen Konzern Telecom Italia, das französische Access-Geschäft wurde kurze Zeit später für 288 Millionen Euro an den Festnetzanbieter Neuf Cegetel veräußert. Die Marke AOL und die einzelnen Web-Portale will Time Warner allerdings behalten.

Die Fusion zwischen AOL und Time Warner gilt unter Experten als eines der größten Irrtümer in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte. Experten meinten, diese Fusion hätte gut 200 Milliarden US-Dollar an Werten vernichtet.

Mit der Übernahme avanciert die bislang vor allem als Mobiltelefon-Händler bekannte Carphone Warehouse Group zum drittgrößten ISP in Großbritannien hinter NTL und BT.

Artikel von W. Janssen - Mi, 11.10.2006
Rubrik: Telekommunikation
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BenQ-Pleite - Siemens plant Beschäftigungsgesellschaft


Seit vergangener Woche haben die Taiwaner vom Unternehmen BenQ den Geldhahn zur Filial-Tochter BenQ Mobile in München zugedreht. Hierdurch haben die Nachfolger der Siemens-Handy-Sparte insgesamt mehr als 3000 Beschäftigte in die Arbeitslosigkeit geschickt. In der Münchener Zentrale arbeiteten noch etwa 1.400 Beschäftigte, in den Produktionsstätten Kamp-Lintfort und Bocholt etwa 1.600 Beschäftigte und in der erst im Juli geschaffene neue Reparatur- und Service-Firma Inservio GmbH gut 250 Beschäftigte.

Die Firma BenQ aus Taiwan hat sich den kleinen Ausflug nach Deutschland gut bezahlen lassen. Zunächst gabs eine "kleine" Mitgift von gut 250 Millionen Euro von Siemens und dann natürlich die ganzen Patente. Nach und nach wird auch bekannt, dass Siemens noch weitere Zahlungen an BenQ leisten s(w)ollte, selbst als BenQ die Pleite der deutschen Niederlassung schon längst beschlossen hatte.

Nach der BenQ Mobile GmbH & Co. OHG sind auch für die BenQ Wireless GmbH und die BenQ Mobile Management GmbH Anträge auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt worden. Ein Unternehmenssprecher bestätigte nach Angaben der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (NRZ, Samstagausgabe) entsprechende Informationen in München. Eine der beiden Firmen halte alleine alle Lizenzrechte für Produktmarken. "Es geht aber nicht um die technischen Patente", betonte der Sprecher.

Nun liegt das Unternehmen BenQ-Mobile in Deutschland vor einem Scherbenhaufen. Wie das aber nun mal so in Deutschland ist, soll (wieder einmal) eine Auffanggesellschaft die Arbeitsplätze absichern, wie und ob das gelingen mag, steht ganz sicher in den Sternen. In einer Siemens-Veröffentlichung heißt es, Siemens habe den vorläufigen Insovenzverwalter Martin Prager zunächst gebeten, einen runden Tisch einzuberufen.

Um die Gründung einer Beschäftigungsgesellschaft zu beraten, hat Siemens neben dem vorläufigen Insolvenzverwalter auch die Ministerpräsidenten von Bayern und Nordrhein-Westfalen, die Bundesagentur für Arbeit, die IG Metall, den DGB und Arbeitnehmervertreter von Siemens und BenQ Mobile angeschrieben. "Wir suchen konstruktive Gespräche", hieß es. Die geplante Gesellschaft soll die BenQ-Mobile-Mitarbeiter mit Weiterbildungen und Umschulungen bei der Jobsuche unterstützen. Unklar war, ob sie durch den zugesagten Härtefonds von 35 Millionen Euro finanziert werden soll.

Artikel von W. Janssen - Fr, 06.10.2006
Rubrik: Telekommunikation
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