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WSJ - AOL steht kurz vor Übernahme durch Yahoo?


Yahoo Gründer und Chef Jerry Yang lässt sich durch die jüngsten Drohungen von Microsoft-Chef Steve Ballmer offensichtlich nicht beeindrucken. Das Wall Street Journal meldet, dass Yahoo in Kürze die Time-Warner-Tochter "AOL" übernehmen wird. Time-Warner wird im Gegenzug Anteile von Yahoo erhalten. In einem weiteren Schritt ist Yahoo dabei, sich enger mit seinem Konkurrenten "Google" zu verzahnen.

Insgesamt beabsichtigt Yahoo-Chef Jerry Yang mit der Neuausrichtung seines Unternehmens, unter allen Umständen zu verhindern, dass Microsoft sich in den Konzern einkaufen kann. Yahoo hat als Antwort auf das Ballmer-Ultimatum (sich bis Ende April zur Kaufofferte zu äußern), mit einem Testlauf von Google-AdSense geantwortet.

Es heißt, im Rahmen des Tests werde Yahoo maximal drei Prozent seiner Suchanfragen mit Google-AdSense-Anzeigen bestücken. Der jetzt angestoßene Testlauf müsse zwar nicht bedeuten, dass Yahoo sich dem AdSense-Modell von Google anschließt, ganz auszuschließen sei es allerdings auch nicht.

Wie nicht anders zu erwarten, folgt von Microsoft herbe Kritik bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit zwischen Yahoo und Google. In einer Microsoft-Stellungnahme heißt es, eine Yahoo-Google-Kooperation würde 90 Prozent des Marktes in einer Hand binden, Microsoft dagegen würde für eine gesunde Konkurrenz sorgen.

Auch Microsoft ist hinter den Kulissen nicht untätig. Es heißt, Microsoft soll derzeit mit der Rupert Murdochs News Corporation verhandeln, um gemeinsam mit MySpace (Murdoch) und MSN (Microsoft), Yahoo zu übernehmen.

Artikel von W. Janssen - Do, 10.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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'Pizza'-Domain bringt 2.605.000 US-Dollar


Der 43-jährige Christopher Clarke hat sich durch den Verkauf seiner Domain 'pizza.com' Über Nacht zum Millionär gemacht. Clarke hatte die Domain bei Seedo zum Verkauf gestellt und wollte mit einem Anfangsgebot von 100 US-Dollar ursprünglich einfach nur austesten, was wohl seine Domain wert sei. Die Domain selber hatte er sich im Jahre 1994 für gerade einmal 20 US-Dollar gesichert, um für einen potentiellen Kunden eine Website für einen Pizza-Service einzurichten.

Vor gut einer Woche dann stellte er die Domain mit einem Anfangsgebot von 100 US-Dollar zum Verkauf. Bereits am ersten Tag aber, schnellte die Angebotssumme auf 600.000 US-Dollar hoch, am nächsten Tag war dann bereits die eine Million Dollar-Grenze überschritten. Nach gut einer Woche hatte sich der Verkaufspreis unter den insgesamt 24 Interessenten auf 2.605.000 US-Dollar hoch geschaukelt und für diesen Preis wurde die Domain dann auch verkauft. Wer der Käufer der Domain ist, ist derzeit noch nicht bekannt.

Christopher Clarke kann's egal sein. 2.605.000 US-Dollar entsprechen gut 1,6 Millionen Euro.

Artikel von W. Janssen - Mi, 09.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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ComBOTS AG (ehem. Web.de) beschießt Neuausrichtung


Nachdem die United-Internet-AG den bekannten Internet-Dienstleister Web.de gekauft hatte, wurde mit dem Verkaufserlös und den Aktienanteilen an die United-Internet eine neue Aktiengesellschaft gegründet, die sich "ComBOTS" schimpft. Seinerzeit, im Oktober 2005 konnte das neue Unternehmen auf insgesamt 23,2 Millionen United-Internet-Aktien zurückgreifen, die einen Wert von gut 384 Millionen Euro darstellten.

Etwas ganz neues wollte die ComBOTS AG dann entwickeln, und zwar eine Kommunikationsplattform für Texte, Fotos, großen Dokumenten, Sprachmitteilungen oder Videoclips, die eine Online-Bearbeitung zulassen sollten. Diese Plattform war im Jahre 2007 auch kurzzeitig gestartet worden, doch mangels Nachfrage und Nutzung dann bereits im September 2007 wieder eingestellt worden.

Nun hat die ComBOTS AG eine Neuausrichtung beschlossen. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es, der Aufsichtsrat habe der Neuausrichtung zugestimmt. Zukünftig werde sich die ComBOTS AG bei jungen Unternehmen einbringen, die viel versprechende Technologien und Dienstleistungen entwickeln. Schwerpunktmäßig soll es dabei um Online- oder Kommunikationsdienste gehen. Hierfür will das Unternehmen bis zum Jahre 2009 bis zu fünf Millionen Euro investieren.

Artikel von W. Janssen - Mi, 19.03.2008
Rubrik: Computer / Internet
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US-Spammer erwartet eine Gefängnisstrafe von bis zu 26 Jahren


Im Frühjahr 2007 war der selbsternannte 'Spam King' Robert Soloway von den US-Behörden verhaftet worden. Unverblümt hatte der sich Spammer jahrelang mit seinen Aktivitäten gebrüstet und selbst Softwaregrößen wie Microsoft verhöhnt. Dann aber hatten die US-amerikanischen Ermittlungsbehörden genügend Beweise gesammelt, um den 28-jährigen Soloway verhaften zu können. Unter anderem wird Soloway vorgeworfen, gegen das US-Anti-Spam-Gesetz "CAN SPAM Act" verstoßen zu haben. Insgesamt ging es aber um 40 Anklagepunkte, darunter auch um Identitätsdiebstahl, Geldwäsche oder Steuerhinterziehung.

Kurz vor Eröffnung seines Prozesses hat Soloway sich nun in drei der 40 Anklagepunkte für schuldig bekannt, und zwar für Betrug, E-Mail-Betrug und Steuerhinterziehung. Nach einem Bericht der 'Seattle Post Intelligencer' wird die Staatsanwaltschaft alle anderen Vorwürfe fallen lassen, weil sich das Gerichtsverfahren durch dieses Geständnis erheblich verkürzt. Dennoch erwarten dem Spam-König jetzt bis zu 26 Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 625.000 US-Dollar.

Wie es heißt, soll Soloway seit 2003 für den Versand von Millionen von unerwünschten Werbe-E-Mails verantwortlich sein. Außerdem habe er eine Software mit der Bezeichnung "Dark Mailer" für den Versand von Massenmails angeboten oder auch die E-Mail-Header so manipuliert, dass der Empfänger der Mail auch gleichzeitig als Absender erscheint.

Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung bezweifeln, dass Soloway jemals die mögliche Geldstrafe und andere Schadensersatzforderungen ausgleichen kann. "Tatsache ist, er ist pleite", wird Soloways Anwalt von der Seattle Times zitiert. Die US-Behörden konnten lediglich persönliche Gegenstände wie Sonnenbrillen, Schuhe oder Bekleidung im Wert von maximal 25.000 US-Dollar konfiszieren. Alles andere, wie beispielsweise sein Apartment oder sein Luxus-Auto seien nur geleast gewesen, heißt es in dem Bericht.

Artikel von W. Janssen - Di, 18.03.2008
Rubrik: Computer / Internet
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'Meine Schufa' informiert per SMS über Datenänderungen


Wohl jeder wird wissen, was unter Schufa zu verstehen ist und viele werden auch schon von anderen gehört haben, dass Firmen Kaufabsichten eines Kunden ablehnen, weil diese tatsächlich oder angeblich negative Schufa-Einträge haben.

Schon seit längerer Zeit kann man über "meineSchufa" durch eine Einmalzahlung in Höhe von 15,60 Euro seine eigenen Daten abfragen. Nun bietet meineSchufa einen neuen Dienst an, nämlich die automatische Benachrichtigung, sobald der eigene Datensatz (beispielsweise Bank-Anfrage oder Eintrag eines Mobilfunk-Providers) verändert wurde.

Die Schufa will durch diesen Dienst unter anderem einen Schutz davor bieten, dass möglicherweise Dritte versuchen, über fremde Kontaktdaten Verträge abzuschließen.

Im Rahmen eines Pilot-Projektes können Personen sich für diesen SMS-Dienst registrieren lassen und zahlen für das erste Jahr dann lediglich einmalig fünf Euro. Auf Dauer soll der Dienst dann zehn Euro im Jahr kosten.

Artikel von W. Janssen - Mo, 17.03.2008
Rubrik: Computer / Internet
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