Scheme liegt das Prinzip zugrunde, dass eine Programmiersprache nicht dadurch beschreibungsmächtig wird, dass man Feature über Feature häuft, sondern dadurch, dass man unnötige Einschränkungen entfernt.
Z.B. gibt es im Scheme-Standard keine Hilfsmittel zur objektorientierten Programmierung, es ist aber dank Makros und λ-Ausdrücken sehr einfach, sich solche in der Sprache zu programmieren: Scheme ist eine programmierbare Programmiersprache, die von der Programmiererin bei Bedarf sehr flexibel erweitert werden kann.
Entwickelt wurde Scheme am Massachusetts Institute of Technology, wo auch die formale Spezifikation zur Verfügung steht, der so genannte Revised Report.
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