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Eine Schnittstelle für den Anschluss von schnellen Geräten, beispielsweise Festplatten .
Abkürzung für Small Computer System Interface bedeutet zu deutsch: Systemschnittstelle für kleine Computersysteme.
Gesprochen: Skasi.
Eine etwas verwirrende Bezeichnung, denn SCSI ist eine spezielle sehr schnelle Schnittstelle für den Anschluss von Festplatten, CD-ROM-Laufwerken und z.B. auch Scannern.
SCSI wird heute noch häufig in Server Systemen eingesetzt, verliert im Heimbereich aber immer mehr an Bedeutung.
SCSI ist plattformunabhängig und kann daher auf verschiedenen Rechnertypen und Betriebssystemen eingesetzt werden.
SCSI existiert seit 1981 (Definition durch NCR nach Vorarbeiten von Shugart; als Standard 1986 verabschiedet).
Ein SCSI-System besteht aus:
1.)
einem sogenannten Hostadapter (Steckkarte im Rechner, die diesen, den Host, mit dem SCSI - Bus verbindet),
2.)
den SCSI-Controllern, die die SCSI - Befehle ausführen und
3.)
den SCSI-Geräten, auf denen sich jeweils ein SCSI - Controller befindet.
Mittlerweile existieren etliche SCSI-Standards, die sich v.a. in Bustakt und Transferrate, in der Zahl der anschließbaren Geräte und im Kabeltyp unterscheiden.
SCSI 1: Dieser Standard ist die Mutter aller SCSI-Standards. Er definiert die asynchrone, 8 Bit breite Datenübertragung mit maximal 5 MByte pro Sekunde. Auf dieser Vereinbarung bauen alle anderen Standards auf. Adapter, die nur die SCSI-1-Norm unterstützen, sind gänzlich vom Markt verschwunden.
SCSI 2: stellt einen erweiterten Befehlssatz zur Verfügung. Dieser Dialekt dient sämtlichen Controllern immer noch zur ERSTEN asynchronen Kontaktaufnahme mit den angeschlossenen Geräten. Der maximale Datendurchsatz bleibt auch hier bei 5 MByte pro Sekunde, wird aber bereits synchron realisiert. "SCSI 2" bezeichnet ebenfalls das Übertragungsprotokoll, welches allen Hostadaptern dieser Klasse gemeinsam ist. Das heißt, daß auch ein Ultra-Wide-SCSI-Adapter ungeachtet der maximalen Geschwindigkeit mit dem in SCSI 2 definierten Befehlssatz und Protokoll arbeitet.
Fast SCSI: erreicht einen Datendurchsatz von 10 MByte pro Sekunde. Die Geschwindigkeitssteigerung dieser 8-Bit-Variante liegt hierbei in der Verdoppelung des Bustaktes auf 10 MHz.
Wide SCSI: heißt die Vereinbarung, in der der bis dato 8 Bit breite Bus auf 16 Bit erweitert wird. Dies hat ebenfalls eine Verdoppelung der Datenrate auf 10 MByte pro Sekunde zur Folge.
Fast Wide SCSI: ergibt sich konsequenterweise aus der Busbreitenverdopplung des Fast SCSI-Standards von acht auf 16 Bit. Mit Adaptern dieses Typs können somit bereits Datenraten von 20 MByte pro Sekunde bei einem Bustakt von 10 MHz erreicht werden.
Ultra SCSI: verdoppelt den üblichen SCSI-Bustakt und erreicht mit 8 Bit Breite einen Datendurchsatz von 20 MByte pro Sekunde.
Ultra Wide SCSI: beschleunigt den Datentransfer bei einem mit 20 MHz getakteten 16-Bit-SCSI-Bus auf stattliche 40 MByte pro Sekunde.
Alle Controller, der bis hier genannten Spezifikationen können im Single-Ended-Modus betrieben werden. Hierbei werden die Signale auf den Datenleitungen immer gegenüber dem Massepotential abgegriffen. Um Störeinflüssen entgegenzuwirken, dürfen die Kabel gewisse Längen nicht überschreiten.
Ultra 2 SCSI: kann mit einer Taktfrequenz von 40 MHz nur noch im sogenannten differentiellen Modus betrieben werden. Hierbei werden durch Subtraktion der auf zwei Leitungen entgegengesetzt polarisiert übertragenen SCSI-Signale Störungen quasi herausgekürzt, da diese auf beiden Leitungen gleiche Polarität aufweisen. Dieser Standard erreicht bei 8 Bit einen Datendurchsatz von 40 MByte pro Sekunde.
Ultra 2 Wide SCSI: verfügt bei einem 16 Bit breiten Bus somit über eine Transferrate von bis zu 80 MByte pro Sekunde.
Ultra160/m - SCSI: verdoppelt nicht nur die Ultra2-SCSI-Datentransferrate, sondern testet und verwaltet auf intelligente Art und Weise das Speicher-Netzwerk, so daß immer mit der höchsten, verläßlichen Datentransferrate gearbeitet wird. Ist diese Zuverlässigkeit nicht gewährleistet, läuft der Datentransfer problemlos mit niedrigeren Transferraten weiter, wie es auf ähnliche Weise auch bei Modem- und Faxverbindungen geschieht.
Ultra 3 Wide SCSI: umfaßt die folgenden Hauptkomponenten :
a.
Double-Edge Clocking: Verdoppelt die Übertragungsgeschwindigkeit auf 160 MByte/s, ohne die Taktfrequenz zu erhöhen (wie bei Ultra2 SCSI 40 MHz).
b.
Domain Validation: Überprüft permanent alle Geräte am SCSI Bus und stellt sie automatisch auf die optimale Ubertragungsgeschwindigkeit ein.
c.
CRC (Cyclic Redundancy Check): Verbessert die Datensicherheit gegenüber dem bisherigen Parity-Check.
d.
Quick Arbitration and Select: Reduziert die Connect/Disconnect-Zeiten auf dem SCSI-Bus.
e.
Packetization: Verkleinert den Protokoll-Overhead und erhöht dadurch die für Nutzdaten verfügbare Bandbreite .
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verschiedene Steckverbindungen im Überblick
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Es gibt 102 weiterführende Erklärungen oder Definitionen:
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Veröffentlicht am: Zuletzt bearbeitet am: Referenz: |
20.04.2004 von Wilhelm Janssen (7094) Beiträge 20.04.2004 von Wilhelm Janssen at-mix |
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