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Drucker, der sehr kleine Tintentröpfchen aus Düsen auf das Papier spritzt (anschlagfrei); der Zeichendarstellung nach aber eine Art Matrixdrucker.
Vorläufer der Tintenstrahldrucker sind technische und medizinische Geräte, die Messwerte als Tintenkurven aufzeichnen.
Ihnen folgten als erste Tintenstrahldrucker die "Continuous-Jet" - Drucker, die einen kontinuierlichen Tintenstrahl benutzten, der nach Bedarf abgelenkt wurde.
Dieses Verfahren wird - in verbesserter Form - auch heute noch bei einigen hochwertigen Tintenstrahldruckern benutzt.
Bei normalen Tintenstrahldruckern werden nur bei Bedarf (Drop on Demand ) Tröpfchen aus Düsen auf das Papier geschleudert, um einzelne Punkte zu erzeugen (durchschnittliche Größe 0,4 bis 0,3 mm).
Diese Tröpfchen entstehen entweder im Bubble-Jet- oder im Piezo-Verfahren. |
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Piezo
Welche Auflösung der Tintenstrahldrucker erreicht, hängt vor allem davon ab, über wie viele Düsen der Druckkopf verfügt und wie diese angesteuert werden.
Einfache Tintenstrahldrucker erreichen etwa 300 bis 360 dpi, leistungsfähigere 1.200 dpi und mehr.
Weichere Verläufe durch unterschiedliche Punktgrößen erzielen eine neue Variante der Bubble-Jet-Technik, die sog. Drop Modulation Technology , die zwei Heizelemente benutzt, deren unterschiedliche Ansteuerung die Tropfengröße beeinflußt.
Tintenstrahldrucker sind preiswert, umweltfreundlich und liefern Druckergebnisse in guter bis sehr guter Qualität. Es gibt sie auch als Farbdrucker (z.B. mit mehreren Druckköpfen für die verschiedenen Grundfarben); die Qualität bleibt hier meist noch deutlich hinter der von Thermotransfer- oder Farb-Laserdruckern zurück.
Aufgrund ihres Druckprinzips sind Tintenstrahldrucker nicht in der Lage, Gold- oder Metallictöne zu erzeugen.
Da mit Tinte gedruckt wird, ergeben sich einige Typische Probleme:
Die Ausdrucke sind oft nicht lichtecht und auch nicht (sehr) wasserfest. Bestimmte Papiersorten können sich wellen.
TIPP: Die Tintentanks (am Druckkopf) oder separat) lassen sich nachfüllen, auch wenn viele Hersteller dies nicht vorsehen. Die Möglichkeit besteht auch bei Farb-T. Durch diesen Refill können die Verbrauchskosten erheblich gesenkt werden.
Zum Wiederauffüllen genügen meist
a.)
eine Einwegspritze sowie
b.)
Refill - Tinte in der gewünschten Farbe.
Der Druckkopf muss diese Mischung aber vertragen (v.a. bei Bubble-Jet-Druckern wird die Tinte sehr heiß).
Vorsicht ist besonders bei Piezo-Druckern mit ihren teuren, nicht austauschbaren Druckköpfen geboten.
Tintenstrahldrucker benötigen Papiersorten, die nicht zu stark saugen. Normales Schreibmaschinenpapier ist wenig geeignet. Besser ist Kopierpapier, da dessen Oberfläche behandelt wurde. Hohe Qualität kann nur mit den Papiersorten erreicht werden, die der Hersteller empfiehlt.
Ein Farbdruck entsteht bei Tintenstrahldruckern in aller Regel durch Anwendung des CMYK-Sytems: Es werden die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz gedruckt. Schwarz wird dabei als Key bezeichnet und bestimmt die Farbtiefe. Dabei handelt es sich also um klassischen Vierfarbdruck. Die jeweiligen Farben werden als Tintenpatronen in den Drucker geladen. Zum Teil gibt es die drei "Bunt-Farben" Cyan, Magenta und Yellow in einer Patrone mit verschiedenen Kammern, zum Teil in separaten Patronen.
Die Patrone für schwarze Tinte ist häufig etwas größer - schließlich wird Schwarz sowohl bei Farbausdrucken als auch beim Schwarz-Weiß-Druck benötigt und ist somit die am häufigsten verwendete Tinte. |
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Es gibt 48 weiterführende Erklärungen oder Definitionen:
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Veröffentlicht am: Zuletzt bearbeitet am: Referenz: |
23.04.2004 von Wilhelm Janssen (7094) Beiträge 15.10.2009 von Rainer Hallenbach at-mix |
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