Mit dem Begriff Vektorgrafikprogramm werden in erster
Linie 2D-Programme bezeichnet. Aber auch in 3D-Programmen
werden die dreidimensionalen Körper mit Hilfe von
Vektoren modelliert.
Vektorgrafiken haben gegenüber Rastergrafiken
folgende Vorteile:
- Sie können ohne Qualitätsverlust stufenlos
vergrößert, verkleinert, gestaucht und
verzerrt werden.
- Die Dateigröße ist geringer.
- Die Eigenschaften einzelner Linien, Kurven oder
Flächen bleiben erhalten und lassen sich nachträglich
ändern.
Ein Nachteil gegenüber der Rastergrafik ist der
höhere Rechenaufwand bei der Darstellung auf einem
Bildschirm oder Drucker, da jedes mit Vektoren beschriebene
Bild dabei in eine Rastergrafik umgewandelt werden muss.
Programme, die auf Vektorgrafiken aufsetzen, sind auf
der einen Seite CAD-Programme wie AutoCAD, CATIA und
ProEngineer, auf der anderen Seite Illustrationsprogramme
wie zum Beispiel CorelDraw und Adobe Illustrator.
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