Wartezyklus, den der Prozessor eines PC dann einlegen muss, wenn er besonders leistungsfähig ist und mit hoher Taktfrequenz arbeitet - und deshalb schneller auf die Speicherbausteine (RAM oder andere Komponenten) zugreift, als diese überhaupt reagieren können.
Die heute verbreiteten DRAM - Bausteine erlauben z.B. nur Zugriffszeiten von etwa 70 ns.
Um zu vermeiden, dass durch diese Verzögerung Befehle nicht korrekt ausgeführt werden, lassen sich W. schalten.
Der Prozessor greift dann z.B. nicht mehr bei jedem Takt auf den Speicher zu, sondern nur noch bei jedem zweiten; er legt also einen Wartetakt (= Waitstate) ein. Die Prozessorleistung wird durch solche Wartezeiten nicht voll genutzt.
Die Anzahl der W. kann vor allem durch einen Second-Level-Cache und / oder durch schnelle RAM-Chips gesenkt werden (nach Möglichkeit auf Null).